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PROJEKTE ARCHIV

ÖIN veranstaltete viele Projekte – hier eine Nachlese

DER ZWECK. In unseren Projekten arbeiten wir interdisziplinär – die MitarbeiterInnen unseres Instituts sowie auch unsere ProjektpartnerInnen kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen – und transdisziplinär – denn Nachhaltigkeit kann nur mit den AkteurInnen „vor Ort“ gemeinsam umgesetzt werden.

Durch unsere Projekte unterstützen wir die Umsetzung von Nachhaltigkeit in den Handlungsfeldern Unternehmen, Lebensalltag, Zivilgesellschaft und Politik.

NEW3TION

Drei Städte als Trendsetter nachhaltiger Ernährungsprojekte

Synopsis: Die Trendstudie NEW3TION verknüpft aktuelle Ergebnisse der Trendforschung (Foodtrends) mit Fragestellungen der Smart-Cities-Initiative zum Thema nachhaltige und klimabewusste städtische Ernährungsräume. Handlungsempfehlungen und innovative Lösungen für die Herausforderungen österreichischer Städte im Ernährungskontext werden erarbeitet.

Ausgangssituation/Motivation: Die Identifizierung neuer Blickwinkel und Potentiale zur Weiterentwicklung der Smart-Cities-Initiative mit Kontext Ernährung und urbanen Ernährungsräumen stehen im Vordergrund der Trendstudie NEW3TION. Der Fokus liegt auf den Themen Energie- und Klimaschutz im Zusammenhang mit der Transformation in Richtung nachhaltige urbane Ernährungssysteme. Die Fragestellungen umfassen insbesondere aktuelle Herausforderungen, Chancen und innovative Lösungsansätze für österreichische Klein-, Mittel- und Großstädte. Von großem Interesse sind dabei bestehende europäische Ansatzpunkte, Good Practice Beispiele und etablierte Umsetzungen für die nachhaltige Gestaltung urbaner Ernährungssysteme.

Inhalte, Zielsetzungen und Vorgehensweise: Ziel der Trendstudie ist, Handlungsempfehlungen und innovative Lösungen für die Herausforderungen österreichische Städte in Bezug auf eine nachhaltige Lebensmittelversorgung, klimafreundliche städtische Lebensmittelproduktion sowie auf Bewusstseinsbildung für nachhaltige, gesunde Ernährung zu erarbeiten und aufzuzeigen. Aktuelle Ernährungstrends, Energie- und Klimaschutz sowie die nachhaltigen Entwicklungsziele dienen dabei als Leitmotive. Die Smart-Cities-Initiative soll mit praktikablen, zukunftsfähigen Ansätzen für den „Ernährungsraum Stadt“ unterstützt werden. Dazu erarbeitet NEW3TION a) einen Kriterienkatalog auf Basis ausgewählter Good Practice Beispiele; b) Handlungsdossiers für drei Beispielstädte (Wien, Innsbruck, Bad Gastein) aus den Future Szenario Workshops, um c) konkrete Empfehlungen und Gelingensfaktoren abzuleiten.

Erwartete Ergebnisse: Ein Kriterien- und Synthesekatalog zur Einordnung und Bewertung urbaner Ernährungsprojekte hinsichtlich ihres Beitrags und ihrer Wirkung auf eine Nachhaltige Entwicklung / SDGs; Handlungsdossiers für drei österreichische Städte unterschiedlicher Größe und Prägung (Wien, Innsbruck, Bad Gastein) als mögliche Startpunkte für weitergehende Umsetzungsprojekte sowie als „Blue-Prints“ zur Nachahmung und Skalierung; Empfehlungen: eine übersichtliche Darstellung der Ansatzpunkte und Potentiale für die verstärkte Einbindung des Ernährungsraums Stadt in die Smart Cities Initiative des Klima- und Energiefonds.

Status: laufend

Projektleitung: Dr. Alfred Strigl/ Mag.a Jasmina Kavka (ÖIN)

Kooperationspartnerin: futurefoodstudio

Weiterführende Links:

http://www.futurefoodstudio.at/

https://smartcities.at/begleitmassnahmen/sd4austria/

https://energytransition.klimafonds.gv.at/

Projektnummer: 872129

e-schmiede Co-Creation Space

 St.Pölten

Das Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Junge Talente für die Energiezukunft“ durchgeführt;

Laufzeit: Apr. 2017 – Apr. 2018

Projekt-Leitung: Armin Kolbe, Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung,
E-Mail: armin.kolbe@oin.at

Projektpartner: Träger des Projekts ist das Österreichische Institut für Nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit dem Klima-Energie-Fonds, der Stadt St. Pölten und dem Kunst- und Kulturverein LAMES.

Gestartet wird, passend für die Sommer-Ferien, vom 6. bis 18. August 2017. Weiteres Programm findet in wechselnden Locations in und um St. Pölten ab Herbst und noch bis Frühling 2018 statt.

Neben Umwelt-Themen wie nachhaltige Energien und zukunftweisende Mobilität liegt der Fokus dabei auf der Entfaltung der jungen Teilnehmenden: der eigenen Neugierde nachgehen, Ideen selber kreieren, selber tun und durch Bewegung und Improvisation ein gutes Körper-Gefühl entwickeln. Dies steht im Vordergrund und wird mittels altersgerechtem Mentoring erreicht: „Geh Deinen Weg! Finde Deine Interessen, Stärken und Motivationen! Und: Welche kreativen Potentiale und Ideen stecken in dir?“

Impulse, Ideen & Improvisation

Ob beim Besichtigen eines Solarkraftwerks, Bauen von Windrädern und Reinschnuppern in eine E-Motorrad-Werkstatt oder während der Ideenschmiede – die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden in allen Aktivitäten der e-schmiede professionell und zuverlässig unterstützt. Fachkundige Begleitpersonen leiten die Einheiten an, stehen beim Mentoring zur Seite und ermutigen in den Werkstätten und Hackathons zur Eigeninitiative.

Ein Teil des Programms findet am großartigen In- und Outdoor-Gelände des Kunst- und Kulturvereins LAMES in St. Pölten statt. Die ausführlichen Programm-Punkte und –Locations werden laufend auf www.eschmiede.at veröffentlicht.

 

info@eschmiede.at

www.eschmiede.at

 

Ausgezeichnet: e-schmiede ist „BEST OF AUSTRIA“

 

Die Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ ist vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Kooperation mit dem Land Oberösterreich am 20.November 2017 verliehen worden.
http://www.umweltbildung.at/nachrichten/langtexte/auszeichnung-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-best-of-austria-2017.html

SAMOA

Sustainability Assessment for Mobility in Austria

Im Auftrag der Österr. Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“;

Laufzeit: Jun 2016 – Nov 2017

Projektleitung: Mag. Bernhard Fürst (TRAFFIX Verkehrsplanung GmbH)

Projektbearbeitung: Dr. Alexis Sancho-Reinoso (ÖIN)

Projektpartner: TRAFFIX Verkehrsplanung GmbH; Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖIN); PlanSinn GmbH – Büro für Planung und Kommunikation.

Im Projekt SAMOA werden erstmals Kriterien- und Indikatoren-Sets zur standardisierten Beurteilung der Auswirkungen verkehrs- und mobilitätspolitischer Strategien und Maßnahmen auf eine nachhaltige Entwicklung in Österreich erarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Konzeption eines integrativen Nachhaltigkeits-Assessment-Ansatzes, der sowohl horizontale als auch vertikale Zusammenhänge adäquat miteinbezieht und auf drei Ebenen ansetzt: 1. System-Assessment zur Nachhaltigkeitsbewertung des langfristigen Bezugsleitbildes von Maßnahmen, 2. Strategie-Assessment zur Nachhaltigkeitsbewertung der daraus abgeleiteten mittelfristigen Ziele und Strategien und 3. Maßnahmen-Assessment zur Nachhaltigkeitsbewertung mobilitätsbezogener Maßnahmen. Durch diesen integrativen Ansatz wird sichergestellt, dass Maßnahmen nicht isoliert betrachtet und gegebene Wechselwirkungen zwischen Leitvorstellungen und Umsetzungen adäquat berücksichtigt werden.

Als Ergebnis des Projektes wird ein Konzept mit wissenschaftlich fundierten, bei allen relevanten Akteuren akzeptierten und praxistauglichen Kriterien, Indikatoren und Beurteilungsmethoden vorliegen, das geeignet ist, den Beitrag von Strategien und Maßnahmen im Verkehrs- und Mobilitätsbereich zu einer nachhaltigen Entwicklung in standardisierter und nachvollziehbarer Form bestmöglich zu ermitteln bzw. abzuschätzen.

Durch eine frühzeitige und umfassende Einbindung der relevanten Stakeholder steht einerseits eine breite Akzeptanz und andererseits die Sicherstellung der praktischen Machbarkeit hinsichtlich Zweckmäßigkeit, Abbildungsqualität, Aufwand bei Anwendung sowie Praktikabilität im Vordergrund. In diesem Zusammenhang werden im Sinne eines Praxis-Checks die Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit des entwickelten Konzeptes auf unterschiedlichen Maßstabsebenen (Bund, Land, Stadt, Region, Gemeinde) im Detail geprüft und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten insbesondere im Bereich der wirkungsorientierten Verwaltung aufgezeigt.

SINN Cities

Soziale Innovationen in Smart Cities

Das Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Smart Cities Demo“ durchgeführt; Laufzeit: Okt 2016 – Sep 2017

Projektleitung: Univ.-Doz. Dr. Dietmar Kanatschnig (ÖIN)

Projektbearbeitung: DI Armin Kolbe (ÖIN), DI Tobias Rogalli (Öin) DI Annette Zeinlinger (Öin) und MA Maria Wimmer (WearFair)

Projektpartner: WearFair (KLIMABÜNDNIS, GLOBAL2000, SÜDWIND), Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖIN)

Das Projekt zielt auf die bessere Ausschöpfung technologisch möglicher Ressourceneinsparungen durch gezielte Verzahnung von technologischen mit sozialen Innovationen. In drei Innovationsfeldern werden soziale Maßnahmen 1. gegen unerwünschte Auswirkungen, 2. zur Verstärkung erwünschter Auswirkungen technologischer Innovationen und 3. zur Unterstützung von Voraussetzungen für die Umsetzung sozialer Innovationen entwickelt.  Diese bilden  die Grundlage für ein gesellschaftsbezogenes Smart Cities Demo-Projekt in Linz.

Ausgangssituation/Motivation: Die Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele setzt voraus, dass im urbanen Bereich eine deutliche Erhöhung der Energieeffizienz realisiert werden kann. Jüngste Studien zum Rebound-Effekt zeigen, dass dazu technologische Innovationen alleine nicht ausreichen. Mehr als die Hälfte der technologisch möglichen Ressourceneinsparung geht dadurch verloren, dass es keinen adäquaten Umgang der Gesellschaft mit diesen neuen Technologien gibt. Zunehmend wird daher erkannt, dass technologische Innovationen zwar weiterhin wichtig sein werden, dazu aber sowohl eine stärkere Verbindung von technologischen mit sozialen Innovationen als auch eine Reihe sozialer Innovationen ohne Technologiebezug kommen müssen. Das Projekt zeigt umsetzungsorientierte Wege auf, welche sozialen Innovationen so mit der technologischen Entwicklung gekoppelt werden können, dass auch bisher nicht ausgeschöpfte Einsparpotentiale aktiviert werden.

Zielsetzungen: Vorrangig werden mit dem Projekt vier Ziele verfolgt:

  • Bessere Nutzung des technologisch möglichen Ressourceneinsparpotentials
  • Erhöhung der Effektivität technologischer Effizienzstrategien
  • Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung urbaner Lebensstile durch Smart Cities-Technologien und damit verbunden Steigerung der Nachfrage nach ressourcensparenden Technologien und Lösungen
  • Erweiterung der Linzer Smart Cities Strategie um soziale Innovationen und inhaltliche Vorbereitung eines entsprechenden Demonstrationsprojektes

An Ergebnissen und Erkenntnissen werden vorliegen:

1. für die weiteren Smart Cities Aktivitäten und für die österreichischen Städte insgesamt:

  • Strukturierung des neuen Handlungsfeldes „Verbindung von technologischen und sozialen Innovationen“ für die Weiterentwicklung von Smart Cities Aktivitäten;
  • Darstellung möglicher gesellschaftsbezogener Begleitmaßnahmen zur besseren Nutzung technologisch eröffneter Einsparpotentiale als Entscheidungsgrundlage für Städte

2. für die Stadt Linz:

  • Durchführung der erweiterten WearFair &mehr Messe 2017;
  • Erweiterung von Smart Cities-Vision 2050 und Roadmap um gesellschaftliche Aspekte und darauf aufbauend Vorbereitung eines Demonstrationsprojektes

WOGE Smartes Wohnen für Generationen

Partizipative Entwicklung von alternsgerechten Modernisierungskonzepten

Im Auftrag der Österr. Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der Smart Cities Demo 7. Ausschreibung; Laufzeit: Jul 2016 – Jun 2017

Projektleitung: DI Dr. Katharina Kirsch-Soriano da Silva (Caritas Stadtteilarbeit)

Projektbearbeitung: Dr. Alexis Sancho-Reinoso (ÖIN)

Projektpartner: Caritas der Erzdiözese Wien – Hilfe in Not, Stadtteilarbeit; Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖIN); Österreichische Energieagentur –Austrian Energy Agency (EAE); Schwarzatal Gemeinnützige Wohnungs- & Siedlungsanlagen GmbH; Wohnbauvereinigung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Gemeinnützige GmbH (WBV GÖD).

Im Sondierungsprojekt „WOGE“ sollen multidimensionale Modernisierungskonzepte gemeinsam mit älteren BewohnerInnen entwickelt werden, die sowohl baulich-planerische und technologiebezogene als auch soziale und quartiersbezogene Dimensionen berücksichtigen. Konkret dienen zwei in den 1960er und 1970er Jahren errichtete Wohnbauten mit vorwiegend älteren BewohnerInnen, deren Bauträger im Konsortium vertreten und an einer Sondierung und Umsetzung interessiert sind, als Testbed. Im Projekt werden Methoden der Einbindung älterer Menschen in verschiedene alternsgerechte Maßnahmen der Wohn(-umfeld)gestaltung explorativ erprobt und evaluiert. So können Bedürfnisse älterer Menschen in Bezug auf solche Maßnahmen erhoben und (oft bestehende) Akzeptanzbarrieren abgebaut werden.

Ergebnis des Sondierungsprojekts sind Kataloge zu generationengerechten technologischen, sozialen und baulichen Modernisierungsmaßnahmen, ein umfassender Prozess- und Partizipationsleitfaden für Modernisierungsprojekte mit älteren BewohnerInnen sowie konkrete Aktionspläne für das Umsetzungsprojekt in den zwei ausgewählten Wohnbauten werden ausgearbeitet und an Bauträger sowie weitere relevante Stakeholder (z.B. AkteurInnen der Prozessbegleitung) verbreitet, um bei zukünftigen Modernisierungsprojekten Anwendung zu finden.

Die Stärke und Innovation des Zugangs liegt darin, partizipativ zu erforschen, welche Methoden der Einbindung und welche Modernisierungsformen speziell für ältere Menschen erfolgreich sein können.

KUNST ALS PRO-MOTOR

 

Die Lebenstour stiftet zukunftsweisende Lebensfreude, öffnet Lernräume für Neues, schafft Dialog, zeigt Beispiele gelingender Nachhaltigkeit und regt zur Verbreitung an. Auf der Tour werden nachhaltige Produkte, Projekte und Initiativen vorgestellt – in Ausstellungen, Dialog-Symposien und Begegnungsaktionen.

TRANSFORMATION. Im Mittelpunkt steht die wertschätzende Begegnung von Kunst, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur, Medien – vor allem mit der Next Generation. Der „wertfreie Raum“ und die „soziale Gestalt“, die Kunst und Wissenschaft öffnen, entzünden Hoffnungskeime und flechten Bande für die große sozial-ökologische Transformation.

DAS CORONA-DENKMAL. Die Corona-Krise nutzen wir als Jahrhundert-Chance zur Initiierung des neuen Nachhaltigkeitszeitalters – der Renaissance von Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Lebensfreude und Liebe. Das Kunstobjekt in Lemniskaten-Form, entwickelt von Weissenberger/ Ruzsics, wird die gesamte Tour über barrierefrei und klimaneutral bespielt.

KOOPERATION. Die Lebenstour versteht sich als Kunst- und Kooperationsprojekt für einen glückenden Aufruch Österreichs und der Welt. Die Bewegung zeigt auf, welche Kraft und Kreativität, Freude und Macht der Wandel hin zur Nachhaltigkeit schon heute hat.

Für weitere Informationen klicken Sie hier.

 

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