WOGE – Smartes Wohnen für Generationen. Partizipative Entwicklung von alternsgerechten Modernisierungskonzepten

Im Auftrag der Österr. Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der Smart Cities Demo 7. Ausschreibung; Laufzeit: Jul 2016 – Jun 2017

Projektleitung: DI Dr. Katharina Kirsch-Soriano da Silva (Caritas Stadtteilarbeit)

Projektbearbeitung: Dr. Alexis Sancho-Reinoso (ÖIN)

Projektpartner: Caritas der Erzdiözese Wien – Hilfe in Not, Stadtteilarbeit; Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖIN); Österreichische Energieagentur –Austrian Energy Agency (EAE); Schwarzatal Gemeinnützige Wohnungs- & Siedlungsanlagen GmbH; Wohnbauvereinigung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Gemeinnützige GmbH (WBV GÖD).

Im Sondierungsprojekt „WOGE“ sollen multidimensionale Modernisierungskonzepte gemeinsam mit älteren BewohnerInnen entwickelt werden, die sowohl baulich-planerische und technologiebezogene als auch soziale und quartiersbezogene Dimensionen berücksichtigen. Konkret dienen zwei in den 1960er und 1970er Jahren errichtete Wohnbauten mit vorwiegend älteren BewohnerInnen, deren Bauträger im Konsortium vertreten und an einer Sondierung und Umsetzung interessiert sind, als Testbed. Im Projekt werden Methoden der Einbindung älterer Menschen in verschiedene alternsgerechte Maßnahmen der Wohn(-umfeld)gestaltung explorativ erprobt und evaluiert. So können Bedürfnisse älterer Menschen in Bezug auf solche Maßnahmen erhoben und (oft bestehende) Akzeptanzbarrieren abgebaut werden.

Ergebnis des Sondierungsprojekts sind Kataloge zu generationengerechten technologischen, sozialen und baulichen Modernisierungsmaßnahmen, ein umfassender Prozess- und Partizipationsleitfaden für Modernisierungsprojekte mit älteren BewohnerInnen sowie konkrete Aktionspläne für das Umsetzungsprojekt in den zwei ausgewählten Wohnbauten werden ausgearbeitet und an Bauträger sowie weitere relevante Stakeholder (z.B. AkteurInnen der Prozessbegleitung) verbreitet, um bei zukünftigen Modernisierungsprojekten Anwendung zu finden.

Die Stärke und Innovation des Zugangs liegt darin, partizipativ zu erforschen, welche Methoden der Einbindung und welche Modernisierungsformen speziell für ältere Menschen erfolgreich sein können.